METHODE · verlegeart

Verbundestrich

Der Verbundestrich wird kraftschlüssig direkt auf den Rohbeton verlegt — die belastbarste Variante, aber ohne Schall- und Wärmeschutz.

Wann sinnvollIndustriehallen, Werkstätten, Lager — überall dort, wo die Aufbauhöhe knapp ist und keine Heizung oder Schalldämmung im Boden gefragt ist.
VorteileHöchste Druckfestigkeit. Geringe Aufbauhöhe (ab 25 mm). Direkter Verbund zum Untergrund.
EinschränkungenKein Trittschallschutz, keine Wärmedämmung. Untergrund muss tragfähig und sauber sein. Risse können durchschlagen.

Beim Verbundestrich wird die Estrichschicht direkt — kraftschlüssig verbunden — auf den Rohbetonboden verlegt. Der Verbund entsteht in der Regel durch eine Haftbrücke oder einen Spezialkleber, der vor der Verlegung aufgebracht wird.

Das Ergebnis ist eine sehr dünn aufgebaute, aber extrem belastbare Bodenschicht. Aufbauhöhen ab 25 mm sind möglich — das macht Verbundestrich zur ersten Wahl, wenn die Höhe knapp ist und keine Dämmung integriert werden muss.

Wo wir Verbundestrich einsetzen:
In Industriehallen, Werkstätten und Garagen, wo Druckfestigkeit wichtiger ist als Schall- oder Wärmeschutz. Auch bei Reparaturen einzelner Bereiche, wenn der bestehende Boden noch tragfähig ist.

Wo wir abraten:
Im Wohnbau und überall dort, wo Fußbodenheizung oder Trittschallschutz gefragt sind — dafür sind schwimmender Estrich oder Heizestrich die fachlich richtige Wahl.

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