Beim Estrich auf Trennschicht wird zwischen Rohboden und Estrichschicht eine dünne Trennlage eingelegt — meistens PE-Folie oder Bitumenpapier. Der Estrich liegt damit auf, ist aber nicht mehr kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden.
Der Sinn der Trennlage: Bewegungen, Setzungen oder Spannungen aus dem Rohboden übertragen sich nicht in den Estrich. Das verhindert Risse, ohne dass die Aufbauhöhe so stark wächst wie beim schwimmenden Estrich.
Wo wir das einsetzen:
In Sanierungen, wenn der alte Untergrund noch nutzbar, aber bewegungsfreudig ist. Auch in Nebenräumen, Kellern oder Garagen, wo Schall- und Wärmeschutz keine Rolle spielen.
Was es nicht kann:
Trittschallschutz und Fußbodenheizung. Dafür braucht es immer einen schwimmenden Estrich.