Der schwimmende Estrich ist die Standardvariante im Wohnungsbau und in den meisten Gewerbebauten. Auf den Rohboden kommt zuerst eine druckfeste Wärme- und Trittschalldämmung. Darauf wird der Estrich verlegt — komplett entkoppelt von Wänden und Decke.
Entlang aller Wände wird ein Randdämmstreifen umlaufend eingelegt, damit der Estrich „schwimmt“ und keine Schallbrücke zum Bauwerk bildet. Das ergibt den Trittschallschutz, der nach DIN-Norm im Wohnbau gefordert ist.
Wo wir das einsetzen:
In praktisch jedem Wohnhaus und jeder Wohnung. Auch in Bürogebäuden, Praxen und Hotels. Für Fußbodenheizung ist diese Bauweise zwingend — die Heizrohre sitzen im Estrich, der Estrich sitzt schwimmend auf der Dämmung.
Worauf wir achten:
Auf einen lückenlos verlegten Randdämmstreifen und eine vollflächig druckfest verlegte Dämmschicht. Beides klingt einfach, ist aber die häufigste Fehlerquelle, wenn später Risse oder Schallbrücken auftauchen.